Gerät zur quantitativen Messung der Hornhauttransparenzist ein speziell für die Messung der Hornhauttransparenz entwickeltes Medizinprodukt. Es arbeitet nach optischen Prinzipien. Ein paralleler Lichtstrahl wird auf die Hornhaut gerichtet; das Verhältnis des einfallenden Strahlungsflusses zum nach dem Durchtritt übertragenen Strahlungsfluss wird als Transparenz T gemessen. Nach dem Lambert-Beer-Gesetz wird Licht beim Durchgang durch ein Medium abgeschwächt, sodass die Hornhauttransparenz durch Messung der Intensität des übertragenen Lichts berechnet werden kann.
I. Schutz optischer Komponenten
Reinigung von Linsen und Filtern
Komponenten vor und nach der Verwendung mit professioneller Reinigungslösung oder einem sauberen, weichen Tuch abwischen. Raue Tücher und chemische Lösungsmittel wie Ethanol oder Aceton vermeiden, da sie Linsen zerkratzen oder angreifen können.
Leichte Ölspuren oder Fingerabdrücke mit Linsenpapier vorsichtig abheben, ohne Druck auszuüben. Starke Flecken sollten von einer Fachkraft mit Aceton oder Alkohol gereinigt werden.
Beschichtete Komponenten nicht berühren oder abwischen, da dies die Beschichtung beschädigen kann.
Verunreinigung optischer Fenster verhindern
Während der Prüfung verhindern, dass Lösung in Probenhalter oder Kammer spritzt; Küvetten mit Prüflösung nicht längere Zeit in der Kammer belassen.
Küvetten nach der Verwendung unverzüglich reinigen, damit Proben- oder Waschlösungsreste nicht an den optischen Fenstern haften und die Anpassungsleistung beeinträchtigen.
II. Umgebungskontrolle
Staub- und Feuchtigkeitsschutz
Gerät bei Nichtgebrauch mit einer Staubschutzhaube abdecken. Zur Feuchtigkeitskontrolle kann ein Trockenmittelbeutel in die Probenkammer gelegt werden; dieser muss vor dem Einschalten entfernt werden.
Gerät keinen hohen oder niedrigen Temperaturen und keinem intensiven Licht aussetzen. In trockener, belüfteter Umgebung ohne korrosive Gase lagern.
Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement
Gerätelager oder Lagerraum müssen feuerbeständig und mit Feuerlöschgeräten, beispielsweise einem Kohlendioxid-Flüssigkeitslöscher, ausgestattet sein. Keine Säure-Alkali-Löscher verwenden.
Lagertemperatur stabil halten. Längere Lagerung in einem klimatisierten Raum vermeiden, da Feuchtigkeit aufgenommen werden kann; eine gewöhnliche Raumtemperatur ist ausreichend.
III. Bedienungsabläufe
Vorsichtig handhaben
Gerät und optische Komponenten vorsichtig behandeln und Stöße oder Vibrationen vermeiden. Nach Gebrauch wieder im Koffer unterbringen oder abdecken, um Staubverunreinigung zu verhindern.
Nicht verwendete optische Komponenten an ihrem vorgesehenen Ort in einem Exsikkator lagern, um Feuchtigkeit und Schimmel zu verhindern.
Direkten Kontakt vermeiden
Optische Oberflächen niemals mit der Hand berühren. Muss eine Komponente direkt gehandhabt werden, nur deren Kante oder geschliffene Fläche berühren, beispielsweise den Linsenrand oder Ober- und Unterseite eines Prismas.
Regelmäßig einschalten
Wenn das Gerät längere Zeit nicht verwendet wird, 1-2 Mal pro Woche für etwa eine halbe Stunde einschalten, um Feuchtigkeitsschäden an internen Komponenten zu verhindern.
IV. Regelmäßige Wartung und Kalibrierung
Routineprüfung
Nach jeder Verwendung die Probenkammer auf verschüttete Lösung prüfen und diese unverzüglich abwischen, damit Abfallflüssigkeit keine Bauteile oder Optik angreift.
Prüfen, ob Gehäuse, Netzkabel und Datenkabel intakt sind und sämtliche Drehknöpfe und Kontrollleuchten ordnungsgemäß funktionieren.
Regelmäßige Kalibrierung
Nach Herstellerleitfaden oder Bedienungsanleitung mit einem Standard-Modellauge oder Kalibrierwerkzeug kalibrieren, um die Genauigkeit sicherzustellen.
Nach der Kalibrierung Ergebnisse dokumentieren und einen Bericht mit Datum, Bediener und Kalibrierungsergebnissen erstellen.
Professionelle Wartung
Gerät regelmäßig von einer qualifizierten Fachkraft prüfen lassen, einschließlich Entfernung internen Staubs, Austausch von Verschleißteilen und Leistungsoptimierung.
Gerät bei einem Defekt nicht im Einsatzbereich oder in einem Tunnel zerlegen. Zur Reparatur durch eine qualifizierte Fachkraft in einen Innenraum bringen.