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Ausführliche Beschreibung des Aufbaus eines Bioreaktors für die Pulsation von Zerebrospinalflüssigkeit

Aktualisiert: 2024-11-25Aufrufe: 1012
  Bioreaktor für die Pulsation von Zerebrospinalflüssigkeitist eine moderne Laborausrüstung für biologische und medizinische Forschung. Er simuliert physiologische Bedingungen wie die Pulsation der Zerebrospinalflüssigkeit, um Zellen oder Geweben Kulturbedingungen nahe der In-vivo-Umgebung bereitzustellen. Sein Grundprinzip besteht darin, Zellen oder Gewebe auf einer gasdurchlässigen, porösen und elastischen künstlichen Matrix zu kultivieren und Wachstum und Entwicklung durch simulierte physiologische Reize wie Gelenkbewegung, Druck und Flüssigkeitsscherung zu fördern. Diese Simulation hilft, Zellverhalten unter bestimmten physiologischen Bedingungen sowie die Mechanismen von Entstehung und Verlauf von Erkrankungen zu untersuchen.
  Bioreaktor für die Pulsation von ZerebrospinalflüssigkeitAusführliche Konstruktionsbeschreibung:
  1. Hauptsteuerkasten: Steuerzentrale des gesamten Reaktors, zuständig für Einstellung und Regelung der mechanischen Umgebungsparameter in der Kulturkammer. Durch Festlegen von Parametern wie Druck und Frequenz der Flüssigkeit in den angeschlossenen Silikonschläuchen simuliert er die pulsatile mechanische Umgebung der Zerebrospinalflüssigkeit.
  2. Zellinkubator: Stellt eine geeignete Zellwachstumsumgebung einschließlich konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit bereit. Er wird für eine bequeme Bedienung und Wartung üblicherweise unterhalb des Hauptsteuerkastens aufgestellt.
  3. Kulturkammer: Sie befindet sich im Zellinkubator und dient dem Wachstum und der Kultivierung von Zellen. Silikonschläuche und Anschlüsse verbinden sie mit dem Hauptsteuerkasten, sodass mechanische Parameter genau in die Kammer übertragen werden. Jede Kultureinheit umfasst zwei Gerüste, eines für die Versuchs- und eines für die Leerkontrollgruppe; jede dynamische Kultureinheit kann entsprechend den Versuchsanforderungen montiert, entfernt und umgesetzt werden.
  4. Silikonschläuche und Anschlüsse: Sie verbinden Hauptsteuerkasten und Kulturkammer und gewährleisten, dass die mechanische Umgebung der Kammer den in der Steuerung eingestellten Parametern entspricht. Sie besitzen einen geeigneten Elastizitätsmodul und gute mechanische Übertragungseigenschaften, sind nicht zytotoxisch und biokompatibel.

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