Bioreaktor für die Pulsation von Zerebrospinalflüssigkeitist eine moderne Laborausrüstung für biologische und medizinische Forschung. Er simuliert physiologische Bedingungen wie die Pulsation der Zerebrospinalflüssigkeit, um Zellen oder Geweben Kulturbedingungen nahe der In-vivo-Umgebung bereitzustellen. Sein Grundprinzip besteht darin, Zellen oder Gewebe auf einer gasdurchlässigen, porösen und elastischen künstlichen Matrix zu kultivieren und Wachstum und Entwicklung durch simulierte physiologische Reize wie Gelenkbewegung, Druck und Flüssigkeitsscherung zu fördern. Diese Simulation hilft, Zellverhalten unter bestimmten physiologischen Bedingungen sowie die Mechanismen von Entstehung und Verlauf von Erkrankungen zu untersuchen.
1. Vorbereitung:
Sicherstellen, dass sämtliche Geräte und Instrumente in gutem Betriebszustand sind, darunter Hauptsteuerkasten, Zellinkubator, Kulturkammer sowie verbindende Silikonschläuche und Anschlüsse.
Benötigte Zellen und biologischen Materialien vorbereiten und sicherstellen, dass sie die Versuchsanforderungen erfüllen.
2. Installation und Anschluss:
Kulturkammer in den Zellinkubator einsetzen und Hauptsteuerkasten oberhalb des Inkubators positionieren.
Hauptsteuerkasten mit Silikonschläuchen und Anschlüssen an die Kulturkammer anschließen und feste, leckagefreie Verbindungen sicherstellen.
3. Parametereinstellungen:
Über Bedienfeld oder Softwareoberfläche am Hauptsteuerkasten die erforderlichen Kulturparameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffkonzentration einstellen.
Die mechanischen Parameter der Flüssigkeit in den Silikonschläuchen entsprechend den Versuchsanforderungen anpassen, um die pulsatile biomechanische Umgebung der Zerebrospinalflüssigkeit zu simulieren.
4. Zellaussaat und Kultivierung:
Vorbereitete Zellen in die Kulturkammer aussäen und eine geeignete Menge Medium zugeben.
Deckel der Kulturkammer schließen und Hauptsteuerkasten sowie Zellinkubator starten, um die dynamische Kultur zu beginnen.
5. Datenaufzeichnung und Überwachung:
Während der Kultivierung Versuchsdaten wie Zellwachstum, pH-Wert des Mediums und Temperatur in Echtzeit aufzeichnen.
Gerätebetrieb regelmäßig prüfen und sicherstellen, dass alles normal arbeitet.
6. Ergebnisanalyse und -bewertung:
Am Ende des Kulturzyklus Versuchsdaten erfassen und analysieren, um zu beurteilen, wie die Pulsation der Zerebrospinalflüssigkeit die zelluläre Osteogenese und Remodellierung sowie den Mechanismus der mechanischen Signalübertragung beeinflusst.
Versuchsprotokoll oder Parameter entsprechend den Ergebnissen anpassen, um nachfolgende Versuche zu optimieren.