Messgerät für Zelladhäsionskräfteist ein spezialisiertes Instrument zur präzisen Messung der Wechselwirkungskräfte zwischen Zellen und einem Substrat und findet wichtige Anwendungen in Zellbiologie, Biomedizintechnik und verwandten Bereichen. Durch die genaue Messung dieser Wechselwirkungen hilft es Forschenden, Zellverhalten und Krankheitsmechanismen zu verstehen und neue Behandlungen zu entwickeln. Beispielsweise misst das CellHesion 200-System des deutschen Unternehmens JPK Wechselwirkungen zwischen Zellen sowie zwischen Zellen und Substraten, quantifiziert Zellelastizität und Reaktionen auf äußeren mechanischen Druck und liefert quantitative Einzelzellergebnisse mit Einzelmolekülpräzision. Sein innovatives Verfahren unterstützt die Zellinteraktionsforschung mit hochwertigen Daten; die Software bestimmt automatisch zentrale Parameter der Zelladhäsionskraft.
1. Hauptrahmen und Schwingungsisolationsplattform (Grundlage)
Optische schwingungsisolierende Grundplatte: Ein Schwingungsisolationstisch aus Marmor sperrt Bodenschwingungen und verhindert Drift bei kleinsten Kraftmessungen;
Vertikaler Portalrahmen trägt Sondenbewegungsmodul und optisches Bildgebungssystem;
Nivellierfüße und Wasserwaage stellen sicher, dass die Arbeitsfläche vollständig waagerecht ist.
2. Dreidimensionales Präzisionspositioniersystem (Kernaktor)
Vertikales piezoelektrisches Keramikmodul der Z-Achse: Vertikale Bewegung im Nanometerbereich steuert Annäherung und Rückzug der Sonde und erfasst Adhäsions-Ablöse-Kurven;
Präziser motorisierter X/Y-Achsen-Tisch: Bewegt die Zellkulturschale, um zur Beobachtung zwischen einzelnen Zellen zu wechseln;
Wegsensor im geschlossenen Regelkreis liefert Echtzeit-Rückmeldung der Sondenposition mit Positioniergenauigkeit im Nanometerbereich.
3. Mikrokraft-Sensor- und Messeinheit (Kern der Kraftmessung)
Mikrocantilever-Sonde (AFM)/Mikrokanalsonde (FluidFM): ultradünner Silizium-Cantilever, dessen Spitze mit Zellen oder gebundenen Matrixproteinen funktionalisiert ist;
Laseremissionsmodul + positionsempfindlicher Detektor (PSD): Ein Laser trifft auf das Ende des Cantilevers; dessen Verformung verändert die Position des Lichtpunkts, sodass die Adhäsionskraft berechnet werden kann;
Signalverstärkerschaltung: Verstärkt und entrauscht schwache photoelektrische Signale vor der Übertragung zum Industrie-PC.
4. Inverses optisches Bildgebungs- und Beobachtungssystem
Inverses Fluoreszenz-/Phasenkontrastmikroskop: Objektiv, Okular und Lichtquelle;
CCD-HD-Kamera: Echtzeitbildgebung und visuelle Positionierung der einzelnen Zielzelle;
Fluoreszenzlichtquellen-Baugruppe: Unterstützt Markierung von Zytoskelett und Adhäsionsmolekülen zur Beobachtung.
5. Flüssigkeitsstrom-Steuermodul (nur bei FluidFM-Modellen)
Präzisionsdruckregler: Stellt positiven und negativen Mikrodruck ein, um eine einzelne Zelle an der Sondenspitze zu halten;
Mikrofluidische Schläuche, Pufferbehälter und Abfallsammelwanne;
Thermostatischer Flüssigkeitskreislauf hält die Zellen bei der physiologischen Temperatur von 37℃.
6. Thermostatische Zellkulturkammer
Abgedichteter Tisch für Kulturschalen;
Temperaturregelmodul + 5%CO₂-Mischgasversorgung simulieren die physiologische In-vitro-Umgebung;
Luftbefeuchter verhindert Verdunstung und Aufkonzentrierung des Mediums.
7. Datenerfassungs- und industrielles Steuerungssystem
Hochgeschwindigkeits-Erfassungskarte: Erfasst Kraftsignale, Verschiebung und Bilder synchron;
Industrie-PC;
Passender Bildschirm, Bedientastatur und Maus;
Professionelle Analysesoftware: Zeichnet automatisch Kraft-Weg-Kurven und berechnet Ablösekraft, Adhäsionsarbeit und Steifigkeit.
8. Zugehörige Verbrauchsmaterialien
Sonden-Mikrocantilever, Zellkulturschalen, spezielle Reagenzien zur Matrixbeschichtung, Puffer und Abfallbehälter.
